17.04.2016

Porzellan bemalen, Geschirr gestalten | Eine tolle Geschenkidee


Hallo ihr Lieben!
Heute habe ich mal einen DIY-Post für euch, denn wie ihr wisst, liebe ich es sehr, immer wieder neue tolle Dinge selber zu machen - egal ob allein oder mit den Kindern.
Diese DIY-Idee eignet sich sowohl für das Gestalten MIT Kindern, als auch einfach nur für sich allein.

Und zwar geht es heute um Porzellanmalerei.



Viele von euch haben meine ersten bemalten Teller so bewundert und wollten direkt wissen, was ich dafür benutze. Und darum zeige ich euch heute, wie einfach es ist, Teller (und anderes Porzellan) wunderschön zu gestalten und es somit zu einem einzigartigen Unikat und / oder Geschenk zu machen.

Ihr braucht für dieses Bastelprojekt nur 2 Dinge:

Porzellan (für's erste Mal eignen sich Teller am besten)
Porzellanstifte oder -farben.



Die gibt es zum Beispiel hier bei Amazon oder aber auch in so gut wie jedem Bastelgeschäft. Ich habe meine in einem kleinen Laden bei uns gekauft.
Bei den Tellern könnt ihr zum Probieren ruhig auf günstige Stücke zurückgreifen und wenn ihr etwas geübter seid, könnt ihr dann auch hochwertiges verwenden. Ganz wie ihr möchtet.
Und dann kann es auch schon losgehen.
Als erstes braucht ihr natürlich eine Idee, lasst euch einfach von schönen Dingen inspirieren. Ich mache das am liebsten in kleinen Lädchen, auf Pinterest oder bei Spaziergängen.



Ich habe mich dann dazu entschlossen, das erste mal Porzellanmalen ohne die Kinder auszuprobieren und wollte kurze Sprüche mit kleinen, passenden Elementen dazu auf die Teller bringen, um sie dann zu verschenken.
Und der Rest erledigt sich so gut wie von allein. Ihr schnappt euch eure Stifte und legt los.


Es gibt übrigens ganz verschiedene Farben. Ich benutze zum Beispiel Porzellanmaler mit einer normalen Spitze. Es gibt diese aber auch mit einer Pinselspitze, damit könnt ihr dann besser geschwungene und ganz feine Linien malen. Es gibt auch Porzellanmalerei-Sets, die speziell für Kinder ausgelegt sind. Und es gibt Porzellanfarbe in Töpfchen zum Aufpinseln, womit ihr auch die kleinen Füße oder Hände eurer Kinder auf's Geschirr bringen könnt. Außerdem gibt es sowohl Farben, die noch gebacken werden müssen, als auch diese, die einfach nach 48 Stunden Trockenzeit ausreichend fest sind. Die meisten sind dann sogar spülmaschinenfest.



Und wenn euer Geschirr dann fertig ist, dann werdet ihr sehr stolz sein - und die Kleinen erst!
Es ist einfach richtig klasse für Kinder, von ihrem selbst gestalteten Geschirr zu essen oder etwas darauf zu servieren. Und das Beste daran ist: Ihr könnt es ganz auf die Vorlieben und Geschmäcker abstimmen.
Ist das nicht auch eine tolle Idee für einen Kindergeburtstag? So etwas macht bestimmt nicht jeder ;)




In diesem Sinne wünsche ich euch nun ganz viel Spaß beim Malen und Gestalten.
Und wenn ihr es tatsächlich mal ausprobiert habt, dann freue ich mich natürlich riesig, wenn ihr mir die Ergebnisse auf Facebook oder Instagram zeigt (:
Habt noch einen schönen Tag!










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06.04.2016

Das weltbeste Gulasch-Rezept


Endlich habe ich ein Rezept für euch, welches ihr euch schon so lange wünscht:
Gulasch á la Pappa Franz.


Ich beziehe alle Angaben auf eine Familie mit zwei Kindern, wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt oder davon nochmal essen möchtet, dann nehmt einfach etwas mehr von allem ;)


Ihr braucht dafür:

500 Gr. Gulasch (Rind, Schwein oder halb und halb)
3-4 Zwiebeln
2 Esslöffel Tomatenmmark
Paprikapulver (Edelsüß)
Thymian
Rosmarin
Majoran
2-3Lorbeerblätter
2-3 Wacholderbeeren
Salz
Pfeffer (am besten frisch gemahlen)
500ml Wasser
100ml Schlagsahne


Das Fleisch könnt ihr entweder direkt geschnitten kaufen oder aber ihr kauft ein Stück Fleisch und schneidet euch den Gulasch selbst zurecht. Ich mach das ganz gern, da mir die vorgeschnittenen Stücke oft zu groß sind. Außerdem mag ich das total, richtig mit den Zutaten zu arbeiten und nicht alles nur zu verkochen.

Nun gebt das Fleisch auf ein großes Brett und breitet es aus. Würzt das Fleisch großzügig mit Paprika, Thymian, Rosmarin, Majoran und Pfeffer. Mengt es gut durch.

Würfelt nun die Zwiebeln.



Dann gebt etwas Öl in einen großen heißen Topf. Gebt das gewürzte Fleisch hinzu.
Ihr müsst das Fleisch scharf anbraten, dabei aber darauf achten, dass es nicht anbrennt. Die Kunst besteht darin, möglichst viele Röstaromen zu erhalten ohne das Fleisch verbrennen zu lassen.

Nach dem ersten Wenden des Fleisches gebt ihr Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzu.
Gebt auch die Zwiebelwürfel hinzu.

Wenn alles gut braun angebraten ist, gebt das Tomatenmark hinzu. 
Vermischt alles gut und lasst alles nochmals gut anbraten.

Dann löscht das ganze mit einem Schluck Wasser ab. Kratzt nun das, was sich am Topfboden festgesetzt hat, ab. Die Zwiebeln und das Tomatenmark saugen nun die Flüssigkeit auf und es bildet sich so eine Grundsubstanz für die Soße.



Ist das Wasser gebunden, gebt wieder einen Schluck dazu. Diesen Vorgang könnt Ihr öfter wiederholen.
Fügt die Schlagsahne hinzu.
Gebt schließlich das ganze Wasser hinzu und lasst alles noch einmal gut aufkochen.

Nun könnt Ihr getrost den Topf abdecken und den Gulasch auf kleiner Flamme ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Rührt nur gelegentlich mal um.



Schmeckt den Gulasch nun noch einmal mit Salz, Pfeffer und Paprika ab.

Dazu schmeckt so gut wie alles. Thüringer Klöße, Böhmische Knödel, Kartoffeln oder Nudeln.
Sucht euch was aus und habt Spaß beim Nachkochen.

Guten Appetit!



04.04.2016

Kinder in dieser verrückten Welt? Dürfen wir das?

Ich greife ja hin und wieder mal Fragen auf, die ihr so an uns richtet. In Kommentaren, Mails, Direktnachrichten...teilweise sogar persönlich übermittelt.

Und wie ich schon ein paar mal sagte... manchmal bringt ihr mich hier wirklich zum Grübeln ;)

Eine Frage lautete sinngemäß:

"Hallo @pappa_franz und @natuerlichanna. Wenn ich eure Videos und Bilder sehe, dann bekomme ich immer richtig Lust, auch Kinder zu bekommen. Wenn ich dann jedoch den Fernseher anschalte und sehe, was in dieser kranken Welt los ist, mag ich das meinen Kindern nicht zumuten und bekomme lieber keine.
Wie ist eure Meinung dazu?"

Puuh. Ganz schön krass. Und ganz schön viel Wahres dran...

Zunächst einmal vorab. Wir sind natürlich immer versucht euch unser Leben so realistisch wie möglich zu "präsentieren". Aber trotzdem ist es unvermeidbar, dass ihr eher positive Sequenzen unseres Familienlebens zu Gesicht bekommt. Einfach deshalb, weil es unangebracht und teilweise auch garnicht möglich ist, Kinder während eines Schreikrampfes in der Fußgängerzone zu filmen oder wenn man gerade vollgespuckt wurde, ein Instagram-Bild zu posten. Oder ein Night-Diary von schlaflosen Nächten, in denen man scheiße aussieht, zu drehen. Wisst Ihr, was ich meine? Es sieht oft ein wenig positiver aus, als es ist. Wir wollen natürlich nicht Menschen dazu bringen, sich für Kinder zu entscheiden, obwohl sie es vielleicht selbst gar nicht wollen.
Ich finde es aber schon gut, dass wir vielleicht einen Beitrag dazu leisten können, dass manche Zuschauer den Mut aufbringen, um eine Entscheidung zu treffen, ein Kind bekommen zu wollen. Oder aber, dass wir vielleicht ein Beispiel zeigen können, dass auch aus einer "ungeplanten" Schwangerschaft eine sehr sehr schöne Situation entstehen kann. Aber ich merke gerade...das ist ein Thema für ein extra Post... 

Nun zum eigentlichen Thema. Ich kann die Sichtweise aus dem Kommentar der Zuschauerin absolut nachvollziehen.
Egal wo man hinschaut, was man liest oder mit wem man sich unterhält. Anschläge, Kriege, Krisen, Flüchtlinge, Klimawandel...die Liste ist schier endlos.
Und ja. Ich stell mir dieselbe Frage auch oft. Und bei den Aussichten auf eine Lösung dieser Krisen sieht es auch sehr düster aus.
Aber ich denk mir dann jedes mal auch wieder, dass es nicht sein darf, dass wir aufgeben. Also nicht wir im Sinne von Anna und mir, sondern im Sinne von Wir als Menschen.

Wir können doch jetzt nicht einfach sagen, dass es kein Sinn macht, Kinder zu bekommen, weil sie es vielleicht nicht so gut haben wie wir?
Sind wir mal ehrlich. Im Grunde geht es unserer Generation hier in Deutschland so gut wie niemals zuvor. Wir, eigentlich auch unsere Eltern, durften in Frieden aufwachsen, es fehlt uns an nichts, wir haben viel mehr als wir brauchen. Die Welt steht uns offen und wir haben so viel Möglichkeiten zur Lebensgestaltung wie keine vorherige Generation.
Die Herausforderungen sind gigantisch. Natürlich.
Aber wie können wir auf eine Lösung hoffen, ohne das erforderliche "Personal" zu liefern? Wie sollen wir uns allen selbst Hoffnung vermitteln, wenn wir insgeheim nur schwarz sehen und garnicht an eine lebenswerte Zukunft glauben?
Wenn wir selbst nicht an einen guten Ausgang glauben, dann kann ja nichts dabei rauskommen.

Das ist das Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiungen.
Ich stimme hier tatsächlich mit vielen Stimmen aus den Medien überein. Wir dürfen nicht aufhören unser  Leben zu leben. Und wir sind doch dazu bestimmt, etwas aus dem zu machen, was wir haben.

Unsere Kinder sind das, was wir haben. Und wir müssen dafür Sorge tragen, dass Sie etwas aus sich und der Welt machen. Zum Beispiel die Hoffnung geben, dass sich vieles zum besseren wenden kann.
Wir müssen unseren Kindern zeigen, wie schön es auf dieser Welt sein kann. Wie gut die Menschen eigentlich sind.
Und deshalb wollen wir versuchen unsere Kinder zu selbstständigen, empathischen, kritischen, aber auch lebensfrohen und optimistischen Menschen zu erziehen.

Nicht alles darf so bleiben wie es war. Aber es darf sich auch nicht alles ändern. Schon gar nicht unsere Einstellung zum Leben und damit unsere Einstellung zu Kindern.

Menschen standen schon so oft vor dem vermeintlichen Ende. So oft schon wussten Sie nicht, ob es ein morgen geben wird. Aber wenn es keine Kinder mehr gäbe...wofür sollte man dann für ein morgen oder übermorgen kämpfen?

Ob das vielleicht verantwortungslos ist? Vielleicht.
Aber ich meine, dass es unsere Pflicht und unsere Verantwortung ist, hoffnungsvoll und positiv in die Zukunft zu schauen.

Was meint ihr?
Können wir unsere Kinder in diese Welt entlassen? Oder tun wir der Welt eher einen Gefallen, wenn wir keine Kinder mehr machen?



02.04.2016

Dinge, die ein 2-Jähriger sagt | Kindermund

Hallo!
Einige von euch wissen vielleicht bereits, dass ich es liebe Sachen aufzuschreiben, die unser Großer so macht oder sagt. Das ist nämlich oft ziemlich witzig, denn die Kleinen sind clever. Manchmal cleverer als man denkt.
Darum habe ich heute einige Situationen und Zitate aus Emils 2-jährigem Alltag für euch und ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen.
***
Kennt ihr das Lied "Husch, husch, husch, die Eisenbahn"? Und auch das "Spiel" dazu? Da ist ja ein Kind die Lok und viele andere hängen sich als Waggons hinten an, indem sie dem vorderen Kind auf die Schultern oder an die Hüfte fassen. Und dann geht die Reise los.

Wir schießen dieses Bild dort von uns als es entsetzt ruft:
"PAPAAAA! Nicht hinter Mama stellen!"
Papa: "Was? Warum denn nicht?"
"Na weil Mama keine Eisenbahn ist!"
***
Wir sitzen am Tisch und essen zu Abend.
Papa setzt sich an die Stirnseite des Tisches.
"Papa, du sollst da nicht sitzen."
Papa: "Aber ich sitze gerne hier. Hier kann ich alle sehen und ich fühle mich wie der Chef."
"Aber du bist nicht der Chef."
Mama: "Ach so? Wer ist denn hier der Chef?"
"Äääähmmm... mhhhh... Na der Postbote!"
***
Es gibt eine riesige Diskussion, weil das Kind immer wieder Dinge auf den Fußboden schmeißt.
"Ich habe es dir doch schon so oft erklärt. Wenn du die Sachen auf den Boden schmeißt, gehen sie kaputt."
Krach.
"Sag mal wo sind denn deine Ohren?!"
"Die sind weg."
***
Wir treffen die Schwiegereltern das erste Mal 2 Wochen nach Franz' Geburtstag, weil sie zu der zeit im Urlaub waren. Schwiegermama gratuliert ihm herzlich.
"Oma nee, der hatte schon 3x Geburtstag!"
***
***
Im Fernsehen sind Sumoringer zu sehen.
"Ehhh! Die haben einen nackigen Pops!"
***
Wir singen: "Ein Männlein steht im Walde...
Sag wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein, mit dem kleinen schwarzen Käpplein fein?"
Mama: "Und, wer ist es?!"
"Wurst."
***
Es gibt Abendbrot bei Oma und Opa.

Opa kommt später voll bepackt nach Hause, kommt in die Küche und sagt Hallo, freut sich über seinen essenden Enkel am Tisch und sagt:
"Oh, das sieht aber seeehr lecker aus! Schmeckt das auch? Darf ich mal kosten?"

Enkel: "Nein, Opa. Essen gibt's hier nur ordentlich am Tisch!"
(Ja, ja. Die gute Erziehung... :D)
***

Inzwischen ist Emil zwar etwas älter, aber er bringt uns dennoch immer wieder zum Lachen mit seinen Geschichten und Sichtweisen. und sehr oft ist das alles sehr logisch.
Ich hoffe, dass ich euch bald noch einmal ein paar Zitate abtippen kann!
Habt einen wundervollen Tag - und denkt immer ans Lachen (: